Sonntag, 9. Juni 2013

Kionas erste Welpen







Kionas Welpen sind da, endlich nach einer langen Nacht voller Aufregungen.

Die ersten Anzeichen waren bereits gestern morgen zu sehen. Sie weckte mich hechelnd, mit ihrem Kopf auf meiner Bettdecke. Da ich dachte, dass es wohl bald losgehen würde, stand ich mit ihr auf.

Die Anzeichen hielten sich den ganzen Tag, mal mehr, mal weniger. Sie hechelte, war unheimlich unruhig, mehrmals dachte ich, dass es losgehen würde, aber nichts weiter geschah.

Ab 22 Uhr erreichte ihre Unruhe den Höhepunkt, sie wollte alle fünf Minuten in den Garten. Ich bewaffnete mich jedes mal mit einer Taschenlampe und lief hinterher. Ich hatte Angst, dass sie ihren ersten Welpen bereits im Garten bekommen könnte, was mir früher mit den Windhunden oft passiert ist.

So blieb ihr Verhalten bis um 4 Uhr, dann setzten sehr starke Presswehen ein. Ich versuchte ihr so gut es ging zu helfen, konnte den Welpen auch ertasten, aber ich bekam mittlerweile wirklich Angst, ob der Welpe auf natürlichem Weg das Licht der Welt erblicken würde. Kiona ist selber eine recht schmale Hündin und sie presste doch lange, bis endlich der Welpe mit Popo voran auf die Welt rutschte. Ich befreite ihn schnell von seinen Eihäuten und trocknete ihn ab. Kiona war viel zu erschöpft und auch überwältigt von der ganzen Situation. Ihr Kopf kam mit den Ereignissen nicht mehr mit.

Als sie sich etwas erholt hatte. begann sie ihren Welpen zu säubern und er Kleine fand schnell eine Zitze.
Die nächsten Welpen kamen dann schneller und einfacher zur Welt, obwohl auch deren Gewichte beachtlich sind.

Es sind drei schwarze Rüden, zwei weiße Rüden und zwei weiße Hündinnen. Allen geht es gut, sie trinken gut und Kiona hat schon eine große Portion Futter gefressen. Sie schläft in der Welpenkiste bei ihren Welpen.

Die anderen Hunde haben sich schnell an die Situation gewöhnt und lassen die junge Familie nach der ersten Aufregung in Ruhe.

Ich habe die Welpenkiste im Wohnzimmer stehen, da ich Kiona nicht im Welpenzimmer alleine haben möchte. So ist sie mitten unter uns.